Ein Park und Schloß im Regen – Wiesenburg

Wiesenburg ist eine weitere Station auf der Burgenlinie, hier hatte man zwei Stunden für den Park und das Schloß Zeit. Beides stand auf meinem Plan, denn ich hatte über eine tolle Parkführung gelesen. Und natürlich wollte ich den Burgturm besteigen.

Wiesenburg 

Der kleine Ort Wiesenburg wird als wunderschönes Kleinod beschrieben und die Fotos in den Reiseführern beweisen das auch. Der Schlosspark ist ein bedeutendes Landschaftskunstwerk, das man mit dem Wörlitzer Park und dem Park von Sanssouci vergleichen kann. Von der Außenterrasse des Schlosses hat man einen tollen Blick über die Blumenrabatten, einen großen See und den sich anschließenden Wald. Ich habe mir dann Park und Schloßanlage allein angesehen, warum beschreibe ich am Ende des Berichtes.

Der Blick von der Terrasse

Natürlich hatte ich vorher in ein paar Prospekten geblättert und hatte hohe Erwartungen. So wollte ich gern an einer Führung durch den Park teilnehmen und natürlich das Schloß ansehen. Leider hatte meinen Reiseführer vergessen zu erwähnen, dass sich das Schloß inzwischen in Privatbesitz befindet. Trotzdem konnte man den Innenhof betreten und fotografieren.

Wie man eine Führung machen kann, konnte ich nicht nicht ermitteln. Aber vielleicht könnte die Tourist-Info im Schloßturm helfen ?

Leider war die aber geschlossen, so konnte man natürlich auch nicht auf den Turm. An der Tür hing ein Zettel mit eine Telefonnummer und dem Angebot einen Termin zu vereinbaren. So stehe ich nun zum zweiten Mal vor einer geschlossenen Tür. Natürlich nicht nur ich, denn es ist Urlaubszeit und viele Menschen sind unterwegs, Wanderer und Fahrrad-Touristen. Wir alle tauschen unsere Erfahrungen aus, die ähnlich sind. Geöffnet ist oft von Freitag bis Sonntag. Vielleicht lohnt es sich an den anderen Tagen nicht, aber wenn man eine Tourismusregion sein will, ist das schwierig.

Der Regen 

Ich hatte den Regen erwähnt, er ist „schuld“ an den Fotos, vor allem aber daran, dass ich nicht weiter durch den Park gegangen bin.

Hier noch ein kleiner Beweis 🙂

Tourismus – Vorschläge

Ich hätte da ein paar Ideen wie man unzufriedene Besucher „vermeiden“ könnte.

Ich habe mich zum Beispiel vorher in der Touristinfo über Ausflüge erkundigt, man könnte dort auf die Öffnungszeiten hinweisen. Oder beim Schloß Wiesenburg anrufen und sagen, wir haben hier eine Touristin. Wann seit Ihr denn vor Ort ?

Die Burgenlinie ist ein tolles Angebot, aber auch hier könnte man mit der Touristinfo zusammenarbeiten. So hatte ich direkt nach den Öffnungszeiten der Burg Rabenstein gefragt und da hies es, klar ist geöffnet. Und dann steht man vor der geschlossenen Burg, im strömenden Regen und der nächste Bus erst in einer Stunde fährt. Nur mal so als Vorschlag.

Cafés und Restaurant sind nur spärlich geöffnet. Um es einmal so auszudrücken. So trifft man auch hier auf die Menschen, die verwundert den Kopf schütteln und weiterfahren. Mit einer Erinnerungen: hier ist in der Woche nicht los. Ich übertreibe nicht. Manches davon kann man lösen, anderes nicht.

Ich weiß, dass meine kritische Betrachtungsweise nicht gut ankommt, deshalb schreibe ich dann nicht darüber. Aber vielleicht sollte ich auch diese Seiten betrachten, die mir als Urlauber aufgefallen sind. Das gilt auch für die positiven Erlebnisse, die ich in meinem nächsten Bericht beschreibe. Da geht es um Bad Belzig und die Burg Eisenhardt.

Nächste Station – Bad Belzig