Potsdam

Führung durch die Orangerie von Sanssouci

Führung durch die Orangerie von Sanssouci

Es gibt kaum einen besseren Start in die Nebensaison als die Besichtigung der Orangerie.  Gut geschützt überwintern viele exotische Pflanzen in der über 300 Meter langen Halle, die König Friedrich Wilhelm IV. nach eigenen Entwürfen errichten ließ.

Von außen erkennt man die Dimensionen der Orangerie nicht, aber sobald man sie betreten hat, scheint man im Dschungel zu stehen. Grün wohin man schaut, Palmen, die bis an die Decke reichen und riesige Töpfe mit Pflanzen.

Dazwischen stehen Amphoren und Statuen, die sonst die Gärten von Sanssouci schmücken.

Die Statuen stehen ganz am Ende des Mittelganges und warten auf den Frühling, wenn sie wieder an ihren angestammten Platz kommen. Damit man den findet, tragen die Statuen kleine Zettel mit allen wichtigen Angaben (die Töpfe sind numeriert).

Auch ein paar  Töpfe mit Granatapfel-Pflanzen findet man in der Halle. Zur Zeit sind sie im Winterschlaf, aber im Sommer sehen sie bestimmt wunderschön aus.

Während der Führung erfährt man viel über die exotischen Gewächse, wie sie in der Halle überleben, die historischen Heizsysteme, die zum Teil bis heute genutzt werden.

Zurück geht es über die Galerie, von der schon der König und seine Besucher auf die Pflanzen schauen konnten.

 

 

Hintergrund zur Orangerie

Das Ensemble entstand in den Jahren zwischen 1851 und 1864. Während der langen Bauphase waren die Architekten Ludwig Persius, August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse mit den Planungen beschäftigt. Der über 300 Meter lange Bau umfasst neben den seitlichen Pflanzenhallen, die dem Überwintern der kälteempfindlichen Kübelpflanzen dienen, ehemalige Herrschafts- und Bedienstetenwohnungen. Auch heute werden diese Wohnungen noch benutzt.

Vielleicht hat hat Euch mein Bericht Lust gemacht, die Orangerie zu besuchen. Falls Ihr noch mehr erfahren wollt, schaut auf die Seite der Potsdam Tourismus.
Viel Spaß und bis bald in Potsdam, Kerstin

 

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