Unterwegs auf der „Straße der Romanik“ nach Fallersleben

Seit 30 Jahren gibt es die „Straße der Romanik“ als eine Tourismusroute in den neuen Bundesländern

Die Straße der Romanik

Die Straße der Romanik verbindet zwischen Nord und Süd 73 Orte mit 88 romanischen Domen, Kirchen, Burgen, Klöstern und Pfalzen, die von der politischen und wirtschaftlichen Bedeutung des heutigen Sachsen-Anhalt im Mittelalter künden. Sie verläuft in Form einer Acht durch das gesamte Bundesland.

Als wir auf dieser Route unterwegs waren, haben wir das ohne das Jubiläum im Hinterkopf getan. Auch ohne große Vorbereitung, so dass wir manche Bauwerke wirklich mehr oder weniger zufällig entdeckt haben. Für meinen Blogbeitrag habe ich mir nun ein kleines Buch besorgt und habe leider festgestellt, was wir verpasst haben. Damit Euch das nicht passiert, ein kleiner Literaturhinweis.

Literatur – Empfehlung zu dem Thema

„Strasse der Romanik. Eine Entdeckungsreise ins deutsche Mittelalter“ von Rose-Marie Knape. Erschienen ist das Buch im Verlag Janos Stekovics. Mir liegt die 8. aktualisierte und überarbeitete Auflage vor. Zu jedem Ort der im Buch vorgestellt wird, gibt es einen QR-Code. Viele Informationen, die ich erhalten habe, stammen von dort. Sie sind wirklich sehr informativ und falls man das Buch hat, kann man sich dort gut orientieren.

Ausnahmsweise bin ich mit dem Auto unterwegs gewesen, denn leider sind einige der Orte wirklich nur so zu erreichen.

Gestartet sind wir in Potsdam und das Ziel dieser Tour war Fallersleben. Was ich heute zeigen werde liegt auf dieser Strecke.

So genug der langwierigen Vorrede.

Loburg

Der kleine Ort Loburg entstand wohl um 1207. Teil war das Kloster Unser Lieben Frauen, von den heute eine Ruine zu finden ist. Man sieht hier die Bauweise mit den Feldsteinen aus der Gegend, die in dieser Form um 1900 restauriert wurde. Man erkennt die Rundbögen der Fenster, ebenso wie Teile eines Triumphbogen.

Das man die Ruine so gut erhalten besichtigen kann, ist auch einer Sicherung in den 90iger Jahren zu verdanken.

Was ich wirklich toll fand, ist genau diese Begehbarkeit. So erlebt man die Größe und die Lage. Und man kann tolle Fotos aus alle Perspektiven machen.

 

Fürs Navi gibt das Buch die folgende Adresse an.

Möckernitzer Damm 6

39279  Möckern OT Loburg

romanik@ltvlssa.de

In Loburg gibt es auch einen Storchenhof, den man sich ansehen kann. Wir hatte leider nicht so viel Zeit und haben nur einen kleinen Blick auf das Gelände geworfen.

Leitzkau

Für uns ging die Entdeckungsreise weiter, denn in der Region gibt es einige Schlösser und Gutshäuser. Ich hatte den Eindruck, dass man sich in der Gegend gut auskennen muss, denn viele Hinweise auf die Sehenswürdigkeiten habe ich nicht entdeckt. So taucht Gommern-Leitzkau auch ganz überraschend auf. Natürlich haben wir einen Blick auf das Schloss geworfen und sind auch im Innenhof gewesen.

 

Fallersleben

Da wir am Abend zu einem Konzert in der Kirche von Fallersleben wollten, hatten wir nicht mehr viel Zeit für andere Sehenswürdigkeiten, sondern sind direkt dorthin gefahren. Inzwischen war es schon spät, so konnten wir nur ein wenig von dem Ort ansehen, aber das war sehr romantisch und schön.

Manchmal sind ungeplante Ausflüge besonders schön, dass war hier der Fall. Ich hoffe, ich habe Euch neugierig gemacht.

 

 

 

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