Übernachten in Köln – 25hours – The Circle

Durch Corona war und ist ja das Reisen weiter eingeschränkt, zumindest dienstlich. Man kann wirklich viel mit Teams erledigen, aber ab und zu ist es schön, wieder die Menschen in Präsenz zu sehen. Das letzte Mal war ich im Oktober in Köln, da beherrschte ein Sturmtief den Zugverkehr. Ich hatte am Ende 4 Stunden Verspätung und mich entschlossen, eine Entschädigung zu beantragen um wenigstens ein paar der Kosten abzudecken. Das ganze erfolgte über ein kommerzielles Portal, das natürlich eine Provision berechnete, aber ich musste nicht dauernd fragen und die Bahn ermahnen. Schließlich gab es nach 2 Monaten (?) sogar etwas Geld. Ich hoffe, in der nächsten Woche passiert das nicht wieder, denn ich möchte Ostern gern zu Hause verbringen. Drückt mir die Daumen.

Aber zurück zum Oktober, denn über die Reise hatte ich noch nicht berichtet. Den Anfang macht meine Hotel-Beschreibung.

Übernachten in 25hours – The Circle

Nachdem ich in der Vergangenheit oft in den Hoppers Hotels übernachtet habe, wollte ich diesmal ein anderes Hotel ausprobieren, das ich mein Budget passen sollte und trotzdem etwas Besonders seien sollte.

Auf der Webseite heißt es dazu: „Panoramablick im Friesenviertel – geprägt vom Geist des Wirtschaftswunders und Zukunftsutopien“ – in dem Rundbau war früher der Gerling – Versicherungskonzern zu Hause. Als Hotel ist es eine einmalige Location, die Deko bezieht sich immer wieder auf das Weltall und den Raumflug.

Die Aussicht aus dem Zimmer ist „gemischt“. Man kann die Fenster öffnen und sieht die Skyline von Köln. Schaut man direkt hinunter, gibt es Bauruinen bzw. Beton. Dafür kann natürlich das Hotel nichts, vielleicht tut sich da in Zukunft auch wieder etwas. Man könnte auch sagen „Lost Place“, aber na ja.

Mir gefällt dieser Mix, denn in Köln ist diese Gegend nicht stylisch und glatt. Obwohl, da stehen schon ein paar schicke Bürogebäude und eingezäunte Wohnanlagen. Aber dazu später mehr.

Besonders gut gefällt mir in dieser Hotelkette die Möglichkeit in der obersten Etage zu frühstücken, das Essen im Neni zu genießen oder auch in der „Monkey Bar“  abzuhängen. Diesmal habe ich das alles gemacht 🙂

Das Neni & die Monkey Bar

Die Küche des NENI Köln stammt aus der Feder von Familie Molcho und kombiniert gekonnt Eindrücke der israelischen, rumänischen und spanischen Küche mit lokalen Einflüssen, ich esse dort immer die Hummus-Kompositionen.

Ich bin dann sogar noch auf die Terrasse gegangen. Da hat man Nachts einen tollen Blick.

Hier oben gibt es natürlich auch einen tollen Sonnenaufgang zum Frühstück.

Ich musste etwas warten, weil man ja auf den Datenschutz achten muss, aber es gab ihn, den Sonnenaufgang.

Die Hotelkette ist bekannt für die interessanten Zimmer und die moderne Ausstattung.

Übrigens kann man die Uhrbeleuchtung abstellen, wenn man sich gestört fühlt. Was ich leider nicht geschafft habe, die Aircondition auszustellen. Es gibt ja Fenster und in der Nacht hat mich das Geräusch sehr gestört. Alle Versuche sind gescheitert, fand ich bei zwei Übernachtungen schon nervig.

Zum Schluß noch etwas zur Lage des Hotels. Ich war ja während Corona dort, in der Nähe gibt es mehrere Teststationen. Zum Einkaufen kann man laufen, für längere Strecken könnte man einen Bus nehmen. Aber es gibt viele Baustellen, mit dem Bus dauert es.

Sehr unkompliziert ist auch das Auschecken und die Möglichkeit seinen Koffer abzustellen. Wer möchte, der kann in der Lounge sitzen und surfen. Alles total locker dort. Ich würde dort jederzeit wieder übernachten.

Adresse:

25hours Hotel The Circle
Im Klapperhof 22-24
50670 Köln

Öffentlicher Nahverkehr

Die U-Bahn Station Friesenplatz (U3, U4, U5, U12, U15) befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hotel.

Parken

Am Hotel steht eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung. Kosten pro Tag: EUR 17

Allgemeiner Kontakt:
p +49 221 162 53 0
thecircle@25hours-hotels.com

 

  • Ich habe mein Zimmer, Frühstück und Abendessen selbst bezahlt. Es gab kein Geld für diesen Beitrag.