Deutschland Museum Thüringen Unterwegs

Die Leuchtenburg – fast 1000 Jahre Burggeschichte erleben

Auf der Thüringen-Tour im vergangenen Jahr konnten wir auch die Leuchtenburg besuchen, einen Ort der Geschichte, Kultur, Kunst und Genuss vereint. Leider habe ich durch meinen Unfall und Umzug noch nicht darüber berichten können, aber das möchte ich nun endlich nachholen.

Ein Rundgang auf der Burg

Wir wurden schon am Eingang erwartet und nach einer kurzen Begrüßung ging es los, denn hier gibt es wirklich viel zu sehen.

Die Leuchtenburg verdankt ihren Namen dem muschelkalkweißen Burgberg, auf dem sie gebaut wurde. 1221 gab es die erste urkundliche Erwähnung als Stammburg der Herren von Lobdeburg-Leuchtenburg, im 15. Jahrhundert erfolgte der Bau der Wehranlage mit vier Wehrtürmen.

Zu einer richtigen Burg gehören natürlich auch Kerker, tiefe Brunnen, geheimnisvolle Kellergewölbe, nicht alles ist authentisch, trägt aber zur Atmosphäre der Burg bei. Geschichten, die während der Führung erzählt werden, haben einen historischen Hintergrund, denn von 1724 bis 1871 wurde die Leuchtenburg als Zucht-, Armen und Irrenhaus benutzt.

Touristisch ist das Gelände gut erschlossen. Ich zeige Euch einfach ein paar Bilder vom Außengelände, viel Atmosphäre und schöne Ecken und Winkel zum Entdecken.

Wenn man Hunger hat oder es draußen zu ungemütlich ist, kann man sich in eines der verschiedenen Restaurants oder Schenken setzen.

Bevor es für mich ins Porzellanmuseum ging und Ulrich ein Orgelkonzert genoss, konnten wir noch einen Blick in den Ritter- bzw. Veranstaltungssaal werfen.

Das Porzellan-Museum

Der Slogan der Leuchtenburg lautet „Porzellan trifft Mittelalter“ und Museum ist wirklich großartig. Deshalb widme ich mit dem Museum und der Porzellankirche eine Extra-Post.
Also schaut in den nächsten Tag wieder vorbei.

Eure Kerstin

Vielen Dank an die Stiftung Leuchtenburg für die Einladung zu der wirklich schönen Führung. Und nochmals Entschuldigung für den späten Beitrag.