Literatur & Bücher Neu

Die Bücher und ich

Solange ich mich erinnern kann, habe ich viel gelesen.

Die Brandenburger Bibliotheken habe ich manchmal mehrfach in der Woche besucht. Lesen war mein Hobby, Bücher kaufen gehörte dazu.

Als Teenager habe ich in der Kinderbibliothek ausgeholfen, damals gab es sie noch, gegenüber des Steintor-Turmes. Immer wenn ich dort vorbei komme, bedaure ich, dass sie nicht mehr da ist. Nach den Abitur in Brandenburg, begann ich mit dem Studium der Bibliothekswissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin und fand danach in der Hauptstadt einen Job. Zu DDR-Zeiten wollte man unbedingt in Berlin bleiben und ich konnte Arbeit in der Nalepastraße finden, dort blieb ich bis 1990. Es war eine privilegierte Stelle für Buch-Liebhaber, denn wir konnten für den Bestand der Bibliothek entscheiden und einkaufen. Und natürlich auch für uns persönlich. Da sind schon einige Bücher zusammengekommen.

Nach der Abwicklung habe ich mich auf einige Stellen in West-Berlin geworben, es waren merkwürdige Bewerbungsgespräche. So wurde mir gesagt, so ein Studium gäbe es nicht und wozu braucht man das. Logisch, dass ich das nicht so hinnehmen wollte. Also habe ich mir den Abschluss offiziell anerkennen lassen. Im Prinzip mehr für mich, wenn Ihr versteht was ich meine. Mein Interesse an Bücher hat nicht wirklich nachgelassen, aber mit den neuen Medien usw. hatte man doch mehr Ablenkung.

Im Prinzip ist es dabei geblieben, Bücher spielen eine wichtige Rolle, aber inzwischen habe ich angefangen ausgewählter gelesen. Nicht mehr 2-3 Bücher die Woche. Und wenn mir ein Buch nicht gefällt, dann habe ich es auch nicht zu Ende gelesen. Punkt. Meine Zeit war begrenzt und ich war da ganz rigoros. Und bin es noch immer.

Nun in den Corona-Zeiten habe ich wieder Spaß am Lesen und auch am Kaufen von Bücher.

So ist das mit den Bücher und mir.