Aufräumen Minimalismus & KonMari

Aufräumen mit dem Profi

Nachdem ich wochenlang meine Sachen hin- und her geräumt habe und dabei viel zu wenig aussortiert habe, war es Zeit für drastische Maßnahmen. Na ja, es musste wirklich etwas geschehen.

Nachdem ich bei YouTube einen Arte-Beitrag zu diesem Thema gesehen habe, war mein Entschluss gefasst. In der Sendung trat auch Rita Schilke aus Berlin auf und nachdem mir ihrer Art gefallen hat, habe ich ihr eine Email geschickt und nach einem Termin gefragt.

3 Stunden vor Ort

Natürlich konnte es mir nicht schnell genug gehen, aber etwas Geduld musste ich aufbringen bis es soweit war. Schließlich stand Frau Schilke pünktlich vor der Tür und die 3 Stunden aufräumen begannen. 3 Stunden ist die Mindestzeit und die vergehen wirklich schnell.

Ich hatte nicht erwartet, dass man in der Zeit alles schafft und so war es auch.

Schon noch ein paar Minuten hatte die Aufräume-Fachfrau ein paar Schwachstellen entdeckt. Wozu braucht man 2 Schubfächer mit Stoffbeuteln ? Tut man nicht, also weg damit. Jedenfalls mit einigen, denn so leicht geben ich meine Sammlungen nicht auf 🙂 Trotzdem waren schnell 2 Fächer geleert. Super.

Zuviel von allem

Dann ging es ans Eingemachte – dem Kleiderschrank, Schubladen und Kisten. Alles war man anziehen konnte, kam aufs Bett. Leider habe ich nicht gleich ein Fotos gemacht, wahrscheinlich weil ich so schockiert war. Das alles auf einen Blick zu sehen, wer braucht das alles. Stück für Stück sind wir alles durchgegangen. Es stimmt schon, wenn man die Dinge anfasst und anschaut, weiß man was richtig und falsch ist. Ich habe mich wirklich überwunden und viele Sachen aufgegeben. Es waren zum Schluß 4 Mülltüten, die gespendet wurden, eine Tüte mit Sachen die in den Müll kamen und einiges was ich verschenken kann.

Den Grundsatz – aus den Augen aus dem Sinn, kann ich nur unterstützen.  Ansonsten räumt man vielleicht alles wieder zurück.

Mein Resümee

Noch schwanke ich zwischen Erleichterung und Schock. Wie konnte sich soviel ansammeln ? Wobei ich sagen muss, dass es meist Zeug aus dem vergangenen Jahr ist. Kein Trost, aber zumindest habe ich mich in diesem Jahr gebessert.

Mein fester Vorsatz – kein Einkauf bei TK Maxx mehr, denn die Versuchung ist einfach zu groß.

Ich habe alles – wirklich und wahrhaftig, ich brauche eigentlich nichts mehr kaufen. Klar, da ist böse Wort „eigentlich“. Aber ein Schritt nach dem anderen.

Wie geht es weiter?

Ich hatte gehofft, keinen zweiten Termin zu brauchen, aber leider haben wir noch keinen Papierkram angefasst. Also geht es im Oktober weiter. Ich werde auf jeden Fall mehr Schreiben und Fotografieren.

Ihr wollt das auch ?

Rita Schilke wohnt in Berlin. Ihre Email lautet:

Sie hat natürlich auch eine Webseite:

www.aufraeumcoach-berlin.de

Ich genieße nun meine aktuelle Situation und freue mich schon auf die nächste Aktion.

Was haltet Ihr von solchen Aktionen ? Ich bin wirklich neugierig.

Bis dann Kerstin

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