bauhaus-tour: Frische Ideen & Burgtradition – Halle (2)

Hatte ich erwähnt, dass der Tagesausflug nach Halle im Zusammenhang mit der aktuellen Ausstellung des Bauhaus-Archives – „textildesign heute vom experiment zur serie“, stand? Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Studiengang Textil des Fachbereichs Design der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und wurde von Bettina Göttke-Krogmann kuratiert.  Frau Göttke-Krogmann ist Professorin für Textildesign an der Burg,  sie war es auch, die unserer Gruppe  die Weberei zeigte. Die Werkstatt ist vielfältig ausgestattet – Selectron–Musterwebstühle, Tastenmusterwebstühle, Dreherwebstühle,  Handjacquard, Handwebstühle – all das steht im Studium zur Verfügung. Ich finde es beeindruckend welche Möglichkeiten die Studentinnen (zur Zeit gibt es „nur“ Studentinnen) haben. Man kann sich hier ausprobieren und an seinen Entwürfen arbeiten. Dazu passt auch diese Aussage –  „Textildesign ist ein Kuriosum. Denn das, was entsteht, ist meistens noch gar nicht fertig. Das wird es erst, wenn andere Gestalterinnen und Gestalter mit den Stoffen Räume bestücken, Kleider entwerfen oder Autositze beziehen.“ (B. Göttke-Krogmann) Ich habe mir die Werkstatt voller Interesse angesehen und auch ein paar Bilder gemacht. Beeindruckend, oder ! Ich finde, dass man bei diesen Touren immer so interessante Orte und Menschen kennenlernen kann. Das war auch diesmal so.

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Die Brigg Aphrodite – in Bild und Ton

Ich schwelge gerade in Erinnerungen an diese tolle Reise und deshalb ein Blick zurück ins Jahr 2015. Leider wurde das Schiff inzwischen verkauft und man kann keine Fotoreisen mehr buchen. Da es ein paar Fragen zum Schiff gab, möchte ich heute einfach auf ein Video hinweisen, dass Robert Geipel gedreht hat. Es ist nur kurz, aber eine schöne Erinnerung an das Wochenende. Wer schon lange einmal einen Segelten zu machen, dem kann ich die Aphrodite nur empfehlen. Die Atmosphäre ist einfach toll und man hat Spaß mit dem Schiff auf und über die Ostsee zu segeln. Das zweite Video zeigt Bilder vom Fotofestival „Horizonte“ Zingst. Dort wurden unsere Bilder auch gezeigt. Viel Spaß beim Ansehen, Kerstin

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Fotokreuzfahrt mit der Aphrodite – mein Reisetagebuch

Ich schwelge gerade in Erinnerungen an diese tolle Reise und deshalb ein Blick zurück ins Jahr 2015. Leider wurde das Schiff inzwischen verkauft und man kann keine Fotoreisen mehr buchen. * In diesem Jahr habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt – einen Segeltörn. Ok, eigentlich dachte ich an die Karibik, aber die Ostsee ist auch toll und bezahlbar. Zumal man hier Fotografieren sollte und konnte. Den Hinweis auf die Kreuzfahrt bekam ich von Robert Geipel, der mit an Board war und immer für uns und unsere Probleme mit Motiven, Kameras und anderen Dingen da war. Aber ich greife den Ereignissen ein wenig vor. Für mich begann der Kurzurlaub schon am Donnerstag, den 28. Mai 2015 mit der Busfahrt nach Rostock. Für sage und schreibe 11 Euro, in einem fast leerem Bus, mit WLAN (warum schafft das die Bahn eigentlich nicht?), kam ich superpünktlich in Rostock an, nahm mir ein Taxi zum Motel One und checkte dort ein. Ich mag diese Hotelkette, der Standard ist immer sehr gut und die Lage in diesem Fall perfekt, nur 10 Minuten vom Hafen entfernt. Ich hatte noch etwas Zeit um die die Stadt anzusehen, aber leider regnete es und so flüchtete ich von einem Geschäft …

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Wattwanderung mit Heino

Eine Wattwanderung gehört einfach zum Nordsee-Urlaub. Ein Highlight für uns war die Wanderung auf Juist – Wattführer Heino Behring ist eine Legende, den auf der Insel jeder kennt. Er ist Wattführer in zweiter Generation, von klein auf erkundet der gebürtige Juister die Natur und vermittelt seinen Gästen das Ökosystem Wattenmeer. Was kann man sehen ? Im Wattenmeer haben sich zahlreiche Tierarten angesiedelt, von denen Heino natürlich einige während der Wattwanderung zeigt. Er erzählt Anekdoten und macht Witze, aber er hat ein Ziel – man soll die Landschaft respektieren und erhalten. „Der Nationalpark Wattenmeer ist die größte Kläranlage der Welt“, sagt er. „Von außen sieht es aus wie langweiliger Matsch. Aber es ist ein Naturwunder, ein riesiger lebender Organismus, der ununterbrochen die Umwelt säubert und im Gleichgewicht hält.“ Sehr eindrucksvoll ist die Vorführung der Reinigungsfunktion von Muscheln. Dazu nimmt Heino mit Wasser gefüllte Gläser, in eines kommen die Muscheln, das andere bleibt wie es ist. Das Experiment startet zu Beginn der Wanderung, zum Abschluss werden wir uns die Resultate angesehen. Aber bis dahin vergehen noch 2 Stunden mit viel Informationen, Vorführungen und Geschichten aus der Vergangenheit.   Bei Sonnenschein starten wir barfuß, laufen durch den weichen Sand und das warme Wasser. Einfach toll. Leben im Watt Heino gräbt nach Muscheln, Wattwürmern und Krebsen und …

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JUIST – Ankommen – Entscheunigen – Pferdegetrabbel

9.00 Bei strahlendem Sonnenschein Anflug auf Juist 9.30 Kutschfahrt vom Flughafen zum Hotel mit Informationen zu Flora und Fauna, den Salzwiesen, der Familieninsel Juist und einem Zwischenstopp an den Reetdachhäusern im Ostdorf Check in im Hotel Pabst Informativer Spaziergang mit Frau Pleuger zum Wasserturm mit Blick über die zauberhafte Insel Juist 11: 15 Spaziergang über den wunderschönen breiten und 18 Kilometer langen weißen Sandstrand auf der Nordseite der Insel 13: 30 Große Wattwanderung mit Heino   Mehr zur Wattwanderung könnt Ihr hier lesen.  18:00 Vorstellung der „Nachhaltigkeitsstrategie“ der Insel Juist durch Herrn Thomas Vodde, Marketing & Event / Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters 19:30 Abendessen im “Hafenrestaurant“ PS: So sah mein Tag auf Juist aus. Plus Besuch beim Inseldoktor, weil ich mir einen Zeh verletzt hatte. Es war dick, grün und blau und wurde dort fachmännisch getapt. Dadurch habe ich das eine oder andere verpasst, leider. Vielen Dank an Anja Pleuger von der Inselverwaltung Juist, die den Tag geplant hatte.

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Das Jan Bouman Museum in Potsdam

Da ich gerade eine kleine holländische Phase auf dem Blog habe, gibt es etwas aus dem Holländischen Viertel aus Potsdam. Wenn Ihr wieder einmal in Potsdam seit, dann schaut doch einmal in dieses Museum. Es lohnt sich. Das Jan Bouman Haus ist das erste städtische, für Immigranten gebaute Siedlungshaus des 18. Jahrhunderts. Es trägt den Namen des niederländischen Baumeisters Jan Bouman (1706 – 1776), unter dessen Leitung nicht nur das Holländische Viertel, sondern auch zahlreiche Bauwerke in Potsdam und Berlin entstanden. Das Giebelhaus mit seinem typischen Baustil weist, verglichen mit anderen Häusern in diesem Viertel, den größten Bestand originaler Bausubstanz aus der Zeit um 1735 auf. Das restaurierte Ensemble von Vorderhaus, Hof, Fachwerk-Hofgebäude und Hausgarten ist in seiner ursprünglichen Form erlebbar. Mehr zur Geschichte des Holländischen Viertels, des Siedlungshauses in der Mittelstraße 8 und dessen Sanierung in den Jahren 1995–1997 erfahren Sie in der Dauerausstellung unseres 1997 eröffneten Museums. Mit einigen Möbeln und Hausrat aus der Zeit um 1735 ausgestattet, vermittelt unser Museum einen Einblick in die Alltagskultur seiner ersten Bewohner. Zu den Schaustücken gehören auch historische Dachziegel, Öfen, Kacheln, Türbeschläge, Truhen und andere Gebrauchsgegenstände. Auch die ersten niederländischen Bewohner des Viertels sind in Listen erfasst. Das gesamte Haus ist vom Keller …

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In den Highlands

Ich habe es 2017 aufgenommen, und zwar in den nördlichen Highlands in Schottland. Wir sind an diesem Morgen ganz früh an diesem See vorbeigekommen. Und außer uns war nur noch ein ein kleines Wohnmobil da, dessen Besitzer noch schliefen. Die Sonne war schon zu spüren, aber es war doch noch kalt und windig, wie so oft in Schottland. Das Bild ist für mich typisch für diese Region: Sie ist einerseits so zart wie die Blümchen im Vordergrund, anderseits so wild, wie die Berge im Hintergrund es erahnen lassen. Die nördlichen Highlands waren bei unserer vierwöchigen Tour mein absolutes Highland. Es ist nicht ganz einfach, dorthin zu kommen, es ist ziemlich anstrengend, auf den schmalen Straßen mit Gegenverkehr zu fahren, aber es ist unglaublich schön. Eigentlich könnte man in jeder Kurve anhalten und staunen, und nach jeder Bergkuppe öffnet sich ein neuer Blick ins Tal. Ich möchte dort unbedingt noch einmal hin, dieses Land und speziell diese Region hat mein Herz erobert. Viele Grüße Bettina Blass Hier der Beitrag auf Bettinas Blog. 

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Erlebnishof De Bonte Belevenis & tierische Topmodels

Nachdem die Schäfchen so viel Zuspruch erfahren haben, lege ich noch etwas nach. Die Fotos entstanden auf dem Erlebnishof De Bonte Belevenis Der Erlebnisbauernhofs in Den Horn bietet Unterhaltung für Kinder und Erwachsene. Auch hier gibt es natürlich kleine Schafe, aber damit nicht genug. Kinder können auf  Spielplätzen toben, zwischen Pfauen, Ziegen, Hühnern und Schweinen herumlaufen und sich an Blumen, Pfefferminze, Erdbeeren oder Rhabarber erfreuen. Erwachsene können sich darüber informieren wie Liköre, Whiskey und Bier hergestellt werden. Auch einen eigenen Kräuterbitter hat man entwickelt: Hagebutte, Zimt und Anis sind Bestandteile des Waldloper Kruidenkitter. Für das leibliche Wohl wird in einer gemütlichen Gaststätte gesorgt, viele Produkte stammen aus der eigenen Produktion.   Allgemeine Information: Landgoed de Bonte Belevenis Rommelpot 11 1797 RN Den Hoorn – Texel E: info@landgoeddebontebelevenis.nl T: +31 (0)222-314180   Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Vielen Dank für die Gastfreundlichkeit und den herzlichen Empfang. Der Besuch fand auf Einladung des VVV Texel stand, meine Meinung ist meine Meinung.

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