Funkenflug am Hamburger Hafen

Bald startet in Berlin das „Festival of Lights“ und aus diesem Anlass möchte ich meine Bilder aus dem Hamburger Hafen zeigen. Sie entstanden im Juni 2014 im Rahmen eines CEWE – Workshops mit dem Fotografen Robert Geipel. Früher – in der analogen Welt – musste man die Belichtungszeit einstellen, heute gibt es die Automatik. Dadurch ist man in bestimmten Situation limitiert und es macht Sinn etwas Neues zu probieren. Nun ja, neu für mich. Unter Anleitung des Fotografen Robert Geipel war es einfach sich auf eine Langzeitbelichtung bzw. Lichtmalerei einzulassen. Für mein erstes Mal bin ich mit dem Ergebnissen zufrieden. Die Bilder habe ich in Lightroom bearbeitet, so dass die Effekte verstärkt wurden. Was denkt Ihr? Rotes Filter oder besser unbearbeitet, ich bin noch unentschlossen und traue mir bei der Nachbearbeitung zu wenig zu. Robert Geipel hat die Effekte mit Hilfe von Stahlwolle erreicht. Beeindruckend. Hoffentlich langweile ich niemanden mit meinen CEWE-Workshop-Posts, aber es war einfach großartig. Und die Bilder sind es doch auch, oder ?

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Im Praxis-Test: das Objektiv Canon EF-S 60mm f/2.8 Macro USM

Nach monatelangen Überlegungen war ich gestern noch einmal bei Foto Meyer in Berlin und fand dort einen Canon-Stand vor, der die Ifa-Angebote präsentierten. Endlich konnte mir jemand den Unterschied der einzelnen Objektive erklären und da es eine Art Ifa-Rabatt gab, habe ich ein EFS 60mm Ultrasonic Objectiv gekauft. „Das EF-S 60mm 1:2,8 Makro USM ist das erste echte Canon Makro-Objektiv im EF-S Programm. Dieses dynamische, kompakte Objektiv mit schneller automatischer Scharfstellung und hoher Detailgenauigkeit erfasst auch Dinge, die dem menschlichen Auge entgehen.“ Dem ist nichts hinzu zufügen – das Objektiv ist einfach genial und nicht nur für Macro-Aufnahmen geeignet. Bei Porträt-Aufnahmen helfen die hohe Lichtstärke, die das gezielte Steuern der Schärfentiefe ermöglicht, um das Hauptmotiv wirkungsvoll gegen eine attraktive Hintergrundunschärfe abzusetzen. Wenn ich unterwegs bin, habe ich das Objektiv immer dabei. Hier ein paar Bilder – fotografiert ohne Stativ.   Technische Daten Brennweitenbereich entsprechend KB ca. 96 Bildwinkel (hor., vert., diag.) 20°40′, 14°10′, 24°30′ Optischer Aufbau (Linsen/Gruppen) 12/8 Anzahl der Blendenlamellen 7 Kleinste Blende 32 Naheinstellgrenze (m) 0.20 Größter Abbildungsmaßstab 1.00 Abstandsinformation ja Bildstabilisator nein¹ AF-Motor USM¹ Filterdurchmesser (mm) 52 Max. Durchmesser x Länge (mm) ca. 73 x 69,8 Gewicht (g / ca.) 335

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Der „Nök“ am Karpfenteich in Treptow

Wie manch ein Spaziergänger am Treptower Karpfenteich „überraschte“ mich diese Plastik, die ich zum ersten Mal vor ein paar Wochen gesehen habe. Kaum zu glauben, vielleicht auch weil sie nicht direkt am Weg liegt. Die Statue mit dem Namen „Meeresgrund“ wurde 1907 aufgestellt und stammt von Otto Petri. Vor ein paar Jahren hatte man ihr den Kopf abgeschlagen, nach ihrer Sanierung ist sie wieder komplett und kann vom Ufer aus bestaunt werden. Nöck, das ist eine Art von Wassermann, der trotz seines Aussehens nicht böse ist. „Der Nök schwamm zu dem Mädchen, nahm die Ohnmächtige in seine Arme und bettete sie auf einen großen Steinhügel im Schilf. Er beobachtete das Schäfermädchen und war glücklich wie nie in seinem Leben, weil er seiner Geliebten so nahe sein durfte.“ Diese Sätze sind stammen aus einer kleinen Erzählung von Käthe Wetzel (Der Nök vom Treptower Karpfenteich), wer möchte, kann sie hier nachlesen. Der Karpfenteich, in dem sie liegt, befindet sich im Treptower Park südlich des Sowjetischen Ehrenmals. Er wurde im Zuge der Parkgestaltung vom Berliner Gartenarchitekten Gustav Meyer Ende des 19. Jahrhunderts angelegt und ist eine kleine Idylle, leider zum Teil zum Hundegebiet mutiert. Im Teich gibt es seit dem kalten Winter vor …

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